こんにちは (Konnichiwa) aus Japan

Noch vor dem offiziellen Verkaufsstart in der Schweiz (und Deutschland) habe ich mir direkt aus Japan das neue Schmuckstück der RhB-Kollektion von Kato bestellt:

Der offene Aussichtswagen B 2097 mit der Kato Artikel-Nummer 5253 (Noch 7074058).

Sudoku zu schwer

Bei einem japanischen Händler hatte ich für ein paar Yen ingesamt gleich vier Stück bestellt. Mit DHL Express gings dann innert vier Tagen von Japan in die Schweiz.

Das Paket kam absolut unbeschadet an und die vier Wagen waren sorgfältig in japanische Zeitung und Luftpolsterfolie eingewickelt.

Das in der Zeitung enthaltene Soduku konnte ich leider nicht lösen. Es war mir etwas zu schwer. Aber mit dem Rest des Inhaltes war ich absolut zufrieden!

Zwei verkauft, zwei behalten

Von den vier bestellten Wagen habe ich zwei verkauft und zwei behalten. Meine zwei Exexmplare haben sogleich Anschluss an den Bernina-Express gefunden:

Ingesamt ein wirklich ein sehr schönes und gelungenes Modell. Danke KATO!

Die Tücken mit dem Hobbytrain TEE

Dieser Artikel handelt von folgenden beiden Modellen:

  • Hobbytrain 1400, SBB RAe II 1051 – rot/crème
  • Hobbytrain 14100, SBB RABe 1055 – grau

Kenner dieses Modells wissen um die Tücken damit. Damit auch andere von diesem Wissen profitieren können, teile ich in diesem Beitrag mein Wissen um die beiden Modelle.

Zusammenstellung der Wagen

Das grösste Problem bereitet vermutlich das korrekte Zusammensetzen des Zuges. In der Anleitung wird enstsprechend auch darauf hingewiesen:

Beim Zusammenstellen des Zuges achten Sie bitte darauf, dass die Wagen so zusammengestellt werden, wie sie in der Verpackung liegen.

Beipackzettel Hobbytrain 1400

Aber, einmal aus der Verpackung genommen wird es nachträglich schwierig die korrekte Reihenfolge wieder zu erhalten. Das Problem ist, dass ausser den beiden Endwagen die Zwischenwagen nicht beschriftet sind. Abhilfe schafft tatsächlich nur ein “Trial and error”, also versuchen bis es klappt. Deshalb hier in hoffentlich guter Auflösung zwei Aufnahmen vom Zug in der Verpackung, wie er – zumindest auf meiner Anlage – fahrfähig ist.

Modell 1400

Modell 14100

14100

Interessanterweise unterscheidet sich die Reihenfolge der Wagen vom Modell 1400 zum Modell 14100.

Kupplungen (Verbindungsstück)

Die zweite Herausforderung sind die Kupplungen – auch Verbindungsstücke genannt. Auf den ersten Blick scheinen die Kupplungen auf beiden Seiten gleich gebaut zu sein:

In der Tat ist aber die Kupplung auf einer Seite 1 mm kürzer. Immerhin: Alle Kupplungen sind gleich, somit haben wir pro Zug fünf identische Kupplungen.

Deshalb ist beim Zusammenstellen der Wagen vorsicht geboten! Zum einen weil ein Seite nicht zwingend in eine Wagenseite passt. Eventuell muss die Kupplung gedreht werden. Zum anderen weil die feinen Messingdrähte sensibel sind und leicht verbogen werden können.

Ersatzteil-Information

Die Verbindungsstücke gibt es noch als Ersatzteile vom Fachhändler zu bestellen.
Artikel-Nummer: 14100-35 – Hobbytrain Verbindungsstück zu RAe TEE.

Dieses Ersatzteil passt auch für das Modell 1400.

Ganz oder gar nicht

Bei Fahrversuchen muss man wissen, dass der Zug ganz oder gar nicht fährt. Das bedeutet, es müssen alle Wagen 1) zusammengekuppelt sein, damit der Zug fährt. Der Motorwagen alleine fährt nicht!

1) Der Motorwagen muss mindestens mit den beiden Steuerwagen gekoppelt sein, damit der Zug in beiden Richtungen fährt. Ist nur ein Steuerwagen angekuppelt, fährt der Zug nur in eine Richtung.

Fazit

Das Modell hat seine Tücken. Fährt der Zug nicht bedeutet das nicht zwangsläufig ein Motorenschaden, sondern könnte einfach an der falschen Zusammenstellung oder defekten Kupplungen liegen. Ist der Zug aber erst einmal korrekt zusammengesetzt, fährt er wunderbar!

14100

Kato- vs. Tomytec-Trams

Zu Beginn eine Erklärung der verschiedenen Begriffe die im Zusammenhang mit den Kato- und Tomytec-Trams verwendet werden.

Tomytec, Tomix und Tomy

Die Firma selbst heisst seit 2006 Takara Tomy als Folge des Zusammenschlusses zwischen den Firmen Takara und Tomy.

Tomix (https://www.tomytec.co.jp/tomix) ist eine Marke der Firma Tomytec (https://www.tomytec.co.jp), einer Tochtergesellschaft der Takara Tomy. Es gibt aber sowohl Produkte unter der Marke Tomytec als auch Tomix! Der Unterschied sei hier erklärt:

Sehr allgemein werden unter der Marke Tomix primär Modelleisenbahnen vertrieben. Unter dem Namen Tomytec hingegen wird Spielzeug im Allgemeinen angeboten, unter anderem auch Modelleisenbahnen. Es gibt Abgrenzungen zwischen den Marken. Tomytec produziert beispielweise limitierte und unmotorisierte Sammlerobjekte (welche nachträglich motorisiert werden können).

Toyama, TLR

Die Abkürzung TLR steht für Toyama Light Rail und ist die Stadtbahn der japanischen Stadt Toyama auf der Insel Honshū.

Portram, LRT

Dort gibt es die Toyamakō Line, eine nach dem japanischen Prinzip “Light Rail Transit” (LRT) erstellte Stadtbahnstrecke. Sie fährt auf einer ehemaligen Eisenbahnstrecke von Toyama in die Hafenstadt Iwasehama.

Da die Strecke zum Hafen (eng. port) führt nennen sie die Einheimischen Portram. Das Rollmaterial des (oder der) Portram besteht aus ursprünglich sieben zweiteiligen Niederflurgelenktriebwagen des Typs TLR0600. Jedes Fahrzeug hat eine andere Farbvariante:

BezeichnungFarbeKato-ModellTomytec-Modell
TLR0601rot14801-1222187
TLR0602orange223849
TLR0603gelb14801-6223832
TLR0604gelb-grün222194
TLR0605grün14801-5223825
TLR0606blau14081-4223818
TLR0607lila14801-2222170

Nachträglich wurde noch ein 8. Fahrzeug mit der Bezeichnung TLR0608 und der Farbe silber eingeführt.

Übrigens, der Wagenkasten mit dem Buchstaben A ist mit einem Pantographen ausgestattet und steht in Fahrtrichtung Iwasehama. Der Wagenkasten B steht in Fahrtrichtung Toyama.

Centram

Eine zweite Linie wird unter dem Namen Toyama Toshin Line geführt und ist eine Ringlinie um den Bahnhof von Toyama und die Innenstadt. Diese Fahrzeuge des Typs De 9000 gibt es nur in drei Farbvarianten: Weiss, Silber und Schwarz. Auch das sind zweiteilige Niederflurgelenktriebwagen und haben den Übernahmen Centram, der aus einer Umfrage bei den Einwohnern hervorging.

Auf dem offiziellen Toyama City Travel Guide erfährt man (in Englisch) mehr über die beiden Linien.

Portram-Vergleich

Ein paar Monate auseinander haben Tomytec und Kato das gleiche Tram-Modell veröffentlicht. Auf den ersten Blick sehen beide Fahrzeuge identisch aus. Auf den zweiten Blick gibt es doch Unterschiede.

Modell Kato (Artikel-Nr. 14801-5)

Das Modell ist standardmässig motorisiert mit wechselseitiger Front- und Heckbeleuchtung sowie einer Innenbeleuchtung. Das Modell ist etwas detaillierter als das Tomytec-Modell und auch die Räder sind wohl massstäblicher und kleiner als beim Tomytec-Modell.

Weil der Antrieb wirklich sehr klein ist und direkt beim Drehgestellt verbaut wurde, blieb Platz den Innenraum auszugestalten.

Modell Tomytec (Artikel-Nr. 223832)

Das Modell liegt etwas schwerer in der Hand, was vermutlich auf den verbauten Motor zurückzuführen ist, welcher den ganzen Innenraum ausfüllt. Im Vergleich zum Kato-Modell liegt der Wagen etwas höher über der Schienenoberkante und kommt dank den Haftreifen auch gut weg. Allerdings hat dieses Modell dadurch keine Probleme beim Befahren von Weichen, wo hingegen das Kato-Modell ab- und zu hängen bleibt. Leider fehlt bei diesem Modell die Beleuchtung gänzlich, also auch keine Front- und Heckbeleuchtung.

Zudem muss das Tomytec-Modell mit einem motorisiertem Chassis TM-LRT01 (Artikel-Nr. 222163) nachgerüstet werden.

Fazit

Das Kato-Modell gefällt wegen des ausgestatteten und beleuchteten Innenraums, der feinfühligerern Fahrweise und der detaillierteren Ausarbeitung besser als das Tomytec-Modell.

Kamerafahrten mit neuem Zwischenwagen

Neue Perspektiven ergeben sich Dank dem neuen Rungenwagen (Flachwagen) der zwischen de, letzten Wagen resp. der Lokomotive und dem Kamerawagen gehängt wird.

Die Ergebnisse lassen sich durchaus sehen:

Fahrt mit einem RhB-Regionalzug über die innere Strecke.
Fahrt mit dem Leichtstahlwagen-Zug auf der äusseren Strecke.
Fahrt mit dem SBB RBe-Pendelzug NPZ-Look auf der oberen Strecke.

Brawa Standseilbahn

Kurz vor Weihnachten wird ein Weihnachtstraum wahr! Ich konnte eine vollständige und originalverpackte BRAWA Standseilbahn (Artikel-Nr. 6410, komplette Geschenkpackung) mit dazu passendem Gebäudesatz für die Berg- und Talstation (Artikel-Nr. 6411) – ebenfalls vollständig – erwerben. Ein absoluter Glücksgriff und eine absolute Rarität so eine Standseilbahn noch in praktisch ungeöffnetem Zustand zu finden.

Die BRAWA-Standseilbahn ist die genaue Nachbildung der Stuttgarter Standseilbahn von Heslach zum Waldfriedhof und wurde bis Ende 1980 von BRAWA produziert.

Eigentlich fast zu schade, die Packung aufzureissen und zu verbauen. Aber es muss sein! Der nächste Schritt ist daher die Anfertigung einer Holzkonstruktion um die Standseilbahn gemäss Anleitung aufzubauen.



Ersatzteilliste

Die Standseilbahn-Geschenkpackung besteht aus folgenden Einzelteilen (ohne Gewähr):

4 x 6412: Schienen, gerade (2 Paar)
1 x 6413: Ausweiche, 2-teilig
1 x 6414: Antriebseinheit, bergseitig
1 x 6416: Seilführung (€ 9,99)
1 x 6418: Wagen links, 60 mm
1 x 6419: Wagen rechts, 60 mm
1 x 6315: Untergestell für Antrieb
1 x 6317: Seilführung, talseitig
1 x 6320: Zugseil auf Rolle, 4 m
2 x 3530: Reedkontakte
1 x 6421: Umschaltkreis mit Geschwindigkeitsregulierung

Quelle: http://www.moba-trickkiste.de/wer-liefert-/bezugsquellen-n-artikel.html?id=272&task=view&total=2&start=0

Gewisse Ersatzteile sind noch immer über den Brawa Ersatzteilservice (ersatzteile@brawa.de) erhältlich!

Autoverladezug Steuerwagen BDt BLS

Eine Herbst 2020-Neuheit als Neuzugang auf meiner Anlage: Der längst überfällige Autoverladezug Steuerwagen von Hobbytrain. Der Wagen mit der Artikel-Nummer 23940 trägt die Betriebsnummer 50 63 82-33-949 3 und passt wunderbar zum bestehenden Autoverladezug.

Als Ergänzung zur Bildergalerie noch eine Videoaufnahme:

Erfahrungsbericht Innenbeleuchtung GOPEX

In diesem Artikel geht es um den Einbau der Innenbeleuchtung (Trix 66616) in die drei Wagen des Trix Personenwagen-Set “Gotthard-Panorama-Express” (GoPEx) (Trix 15674).

Die Innenbeleuchtung lässt sich gemäss Anleitung einfach, und ohne den Lötkolben zu benutzen, einbauen. Einfach die LED-Leiste entsprechend einkürzen, Klammern anbringen und Schleiferfedern einklipsen. Fertig.

Nun, in der Praxis unterscheidet sich dieser Vorgang von der Theorie etwas. Fangen wir an:

Schritt 1: Die Richtfedern-Suche

Den Wagenkasten auseinandernehmen und feststellen, dass die Kupplungskulissen jeweils mit einer winzigen Richtfeder gespannt sind. Die Federn sind so klein und nicht befestigt, dass sie beim Auseinanderbauen des Wagenkastens leicht davon springen. Ich habe sicher 15 Minuten gesucht.

Schritt 2: LED-Lichtleiste vorbereiten

Dieser Schritt war nicht all zu schwierig. Gemäss Anleitung die LED-Lichtleiste ein wenig einkürzen damit sie auf der Trennwand der Wageneinrichtung aufliegt:

Dann die Stromzuführungen (Klammern) einklipsen:

Fertig ist das Bauteil:

Schritt 3: Schleiferfedern einklipsen

Auch dieser Schritt: Einfach. Schleiferfedern in das Drehgestell einklipsen. Dazu zuerst eine Achse entfernen.

Schritt 4: Verbinden der LED-Lichtleiste mit dem Drehgestellt

Gemäss der Anleitung auch ganz einfach:

In der Praxis ist es aber so, dass die Spiralfedern der Klammern nicht in das vorgebohrte Loch der Inneneinrichtung passen. So musste mit dem Bohrer nachgeholfen werden. Damit das fragile Kunststoff-Bauteil nicht gleich zerfetzt wird, habe ich mit drei verschiedenen Bohrergrössen das Loch stufenweise vergrössert.

Am Ende passen dann die Spiralfedern gut durch die Öffnung.

Nun musste nur noch die Inneneinrichtung mit dem Fahrgestell zusammengeklipst werden.

Schritt 5: Wagenkasten und Fahrgestell zusammenklipsen

Diesen Schritt habe ich pro Wagen rund fünf mal wiederholt. Grund: Die erwähnten Richtfedern sprangen x-mal, beim zusammenklipsen der Kunststoffbauteile, heraus. Also alles wieder zurück, Richtfedern suchen, einlegen, Kupplung einspannen, Gehäuse draufklipsen.

Fazit

OK, es muss nicht gelötet werden. Das ist der Vorteil. Aber es muss mit viel Geduld aufgebracht werden. Optisch sieht man natürlich die Klammern im Wageninnenraum was etwas stört. Aber am Ende zählt das Resultat. Der GOPEX erstrahlt voll beleuchtet. Ob diese LED tatsächlich “warmweiss” sind, darüber lässt sich streiten. Ich behaupte: Nein.

PS: Die beiden Bpm im Refit-Design (Kato 23008) hatten schon von Haus aus einen Innenbeleuchtung. In warmweiss!

Update Fahrzeugsammlung

In den letzten Monaten gab es bei der Fahrzeugsammlung einige Neuzugänge.

SBB RBe-Pendelzug NPZ-Look

PIKO hat unter dem Motto “Die schweren Pendelzüge der Schweiz” eine Reihe von neuen Fahrzeugen herausgebracht. Diese Pendelzüge mit einem Triebwagen der Baureihe RBe 4/4 besitzen grosse, beidseitige Führerstände und Stirntüren sowie eine Vielfachsteuerung zur Kombination mit Steuerwagen. Diese wurden zwischen 1963 und 1966 geliefert. Im gleichen Zeitraum wurden auch jeweils EW I und EW II Steuerwagen zur Bildung von schweren Pendelzügen ausgeliefert. Die Fahrzeuge waren im typischen Grün der SBB lackiert. Erst nachdem ausreichend Lokomotiven der Re 4/4 II zur Verfügung standen, übernahmen die markanten Triebwagen ihren Dienst im eigentlich vorgesehenen Regionalpendelverkehr wo sie modernisiert und für den S-Bahn-Betrieb optimiert wurden. Ende 2014 endete bei den SBB der Einsatz.

BLS Autozug

Die BLS-Autozüge, welche noch immer am Lötschberg im Einstatz stehen, gab es schon früh als Modell und wurden im Laufe der Zeit überarbeitet und/oder neu aufgelegt. In meiner Sammlung habe ich die Autoverladewagen in der Neuauflage von Hobbytrain gekauft (siehe Pimp my BLS Autoverladewagen-Zug). Primär weil ich eine BLS Ae 8/8 in der Sammlung hatte, welche nur abgestellt war. Die Ae 8/8 wurde zwar im Regelbetrieb nicht doe die Züge gespannt. Aber auf meiner Anlage passt das gut, da die Adhäsion besser ist und der lange Zug dadurch schöner fährt.

UIC-Eurocity

Zu diesem Zug bin ich gekommen, da ich eine Re 4/4 IV hatte aber keinen passenden Wagen dazu. Diese Lokomotiven waren Prototypen und es wurden nur vier Stück produziert. Umso schwieriger ist es einen passenden Einsatz zu finden. Nach einiger Recherche wurde ich fündig im Einsatz mit dem EC/IC Bavaria von Zürich nach München oder als IC im Verkehr mit Italien. Zum Einsatz kamen bei beiden Zügen die orangen UIC/RIC-Wagen. So konnte ich die entsprechenden Wagen beschaffen und einen UIC-Eurocity bilden.

Schienenbus

Während eines Berlin-Aufenthaltes hatte ich Gelegenheit ein Modellbahngeschäft zu besuchen. Dort habe ich in der Occasions-Abteilung eine Schienenbus-Garnitur zu einem fairen Preis entdeckt. Der Schienenbus ist ein orginelles Gefährt, passt aber thematisch nicht auf meine Anlage. Trotzdem habe ich noch ein kurzes Abstellgleis gefunden und ihn bei mir beheimatet.

Swiss Express

Der umgangsprachlich als “Cremschnitte” bekannte Zugsgattung “Swiss Express” hatte es mir nie wirklich angetan. Selbst bin ich schon mit dem Zug gefahren und fand leider nie gefallen daran. Trotzdem gehört eine solche Komposition in die Sammlung da sie jahrzentelang das Bild der SBB prägten und noch heute, in anderer Lackierung und modernisiert, bei der BLS im Einsatz stehen. So habe ich Dank Gutscheinen auf einen runden Geburtstag mir einen Swiss Express besorgen können.

SBB EW IV-Pendel – neuer Gepäckwagen

Der SBB EW IV-Pendel wurde mit einem Gepäckwagen (ex. SNCF) ergänzt.

Reinigungszug verstärkt

Saubere Schienen sind essentiell für die Modelleisenbahn. Es gibt sehr unterschiedliche Strategien, Techniken und Hilfsmittel. Auf meiner Modelleisenbahn hat sich folgendes bewährt:

  • Mit dem Reinigungszug die Strecke regelmässig abfahren
  • Die Räder der Loks regelmässig mit Alkohol aus der Apotheke reinigen (inkl. Haftreifen)
  • Haftreifen älterer Loks ersetzen

Mein Reinigungszug bestand bisher aus einer SBB Am 4/4 Diesellokomotive sowie dem Gleisstaubsauger- und Schienenschleifwagen der Firma LUX-Modellbau.

Wegen der nicht teils unherblichen Steigungen auf meiner Anlage und der Gleisharve im Abstellbereich hatte der Reinigungszug jedoch von Anfang an etwas Mühe diese Hindernisse zu überwinden. An den Steigungen vermochte die Lok die beiden Wagen kaum ziehen, ebenso wenig über die Weichen der Gleisharven. Da fehlte es offenbar an Haftung.

Haftung? Also habe ich neue Haftreifen bestellt. Leider hatte die Aktion nur mässigen Erfolg. Bei verschiedenen Gleichgesinnten habe ich gelesen, dass eine zweite Lok zu guten Ergebnissen geführt hat. Da meine Lok allerdings nicht neueren Datums ist (sie wurde im Zeitraum von 1998 bis 1991 vertrieben) fand ich nur mit etwas Glück, ein weiteres Exemplar.

Wichtig bei der zweiten Lok ist, dass es das gleiche Modell ist, wie die erste Lok. Nur so kann sichergestellt werden, dass Fahrverhalten und Antrieb (mehr oder weniger) übereinstimmen.

Dank der zweiten Lok fährt der Zug nun wirklich schön, lässt sich gut steuern und kann auch die erwähnten Steigungen und Gleisharven ohne Probleme bewältigen.

Ersatz Steilstrecke mit Gleiswendel

Seit Anbeginn der Existenz des Schattenbahnhofs unterhalb der Anlage müssen die Züge die Steilstrecke nehmen um die Höhendifferenz von 12 Zentimeter zu überwinden um auf die untere Ebene der Anlage zu gelangen.

Alte Steilstrecke

Die Steilstrecke war immer ein Provisorium und mehr schlecht als recht mit Gleisbetten mit Gitterkon­struktion und Pfeilern von Faller behelfsmässig gebaut worden.

Das Problem: Längst nicht mehr alle Züge kamen diese Rampe hoch. Ein weiterer Nachteil war, dass die Konstruktion die Sicht auf den Schattenbahnhof einschränkte.

Der Übergang vom festen Anlagenteil zur Rampe auf dem ausziehbaren Schattenbahnhof. Der Übergang wurde mit einem Ausgleichstück überbrückt.

So habe ich mich entschieden, dem Provisorium ein Ende zu setzen und die Steilstrecke durch einen Gleiswendel zu ersetzen.

Gleiswendel

Eingefleischte Modellbahner würden so einen Gleiswendel natürlich selber bauen. Ich habe den Weg über www.gleiswendelshop.de gewählt und einen Bausatz bestellt.

Damit ich den Gleiswendel aufstellen kann, musste ich die bestehende Ebene um die entsprechende Fläche erweitern. Ein einfacher Anbau mit Bodenstütze genügte meinem Zweck.

Abbruch

Die alte Rampe wurde abgebrochen.

Am Ende des Abbruchs musste die alte Anschlussweiche zum neuen Anschluss versetzt werden.

Aufbau

Dank einer genauen Anleitung konnte ich den Gleiswendel in wenigen Stunden zusammensetzen. Ebene für Ebene und am Ende eine erste Testfahrt machen.

Übergang

Auch mit dem Gleiswendel ist der Übergang vom beweglichen Unterteil zum festen Oberteil der Anlage die Herausforderung. Hinzu kommt ein Übergang vom Kato-Gleis, welches im Schattenbahnhof verwendet wird zum Fleischmann Profigleis das im oberen Anlagenteil verbaut wurde. Hier liefert Kato ein Übergangsgleis. Im Detail sieht der Übergang vom Kato- zum Fleischmanngleis und weiter auf den Gleiswendel wie folgt aus:

Den Übergang vom Gleiswendel auf den oberen Teil der Anlage habe mit Hilfe eines herausnehmbaren Zwischenstückes gelöst. Da die Gleise dort nicht befestigt sind, lassen sie sich problemlos auseinandernehmen.

Fertig!

Nach dem Ausgestalten aller Anschlüsse und Probefahrten konnte der Gleiswendel dem Betrieb übergeben werden.