Erfahrungsbericht Innenbeleuchtung GOPEX

In diesem Artikel geht es um den Einbau der Innenbeleuchtung (Trix 66616) in die drei Wagen des Trix Personenwagen-Set “Gotthard-Panorama-Express” (GoPEx) (Trix 15674).

Die Innenbeleuchtung lässt sich gemäss Anleitung einfach, und ohne den Lötkolben zu benutzen, einbauen. Einfach die LED-Leiste entsprechend einkürzen, Klammern anbringen und Schleiferfedern einklipsen. Fertig.

Nun, in der Praxis unterscheidet sich dieser Vorgang von der Theorie etwas. Fangen wir an:

Schritt 1: Die Richtfedern-Suche

Den Wagenkasten auseinandernehmen und feststellen, dass die Kupplungskulissen jeweils mit einer winzigen Richtfeder gespannt sind. Die Federn sind so klein und nicht befestigt, dass sie beim Auseinanderbauen des Wagenkastens leicht davon springen. Ich habe sicher 15 Minuten gesucht.

Schritt 2: LED-Lichtleiste vorbereiten

Dieser Schritt war nicht all zu schwierig. Gemäss Anleitung die LED-Lichtleiste ein wenig einkürzen damit sie auf der Trennwand der Wageneinrichtung aufliegt:

Dann die Stromzuführungen (Klammern) einklipsen:

Fertig ist das Bauteil:

Schritt 3: Schleiferfedern einklipsen

Auch dieser Schritt: Einfach. Schleiferfedern in das Drehgestell einklipsen. Dazu zuerst eine Achse entfernen.

Schritt 4: Verbinden der LED-Lichtleiste mit dem Drehgestellt

Gemäss der Anleitung auch ganz einfach:

In der Praxis ist es aber so, dass die Spiralfedern der Klammern nicht in das vorgebohrte Loch der Inneneinrichtung passen. So musste mit dem Bohrer nachgeholfen werden. Damit das fragile Kunststoff-Bauteil nicht gleich zerfetzt wird, habe ich mit drei verschiedenen Bohrergrössen das Loch stufenweise vergrössert.

Am Ende passen dann die Spiralfedern gut durch die Öffnung.

Nun musste nur noch die Inneneinrichtung mit dem Fahrgestell zusammengeklipst werden.

Schritt 5: Wagenkasten und Fahrgestell zusammenklipsen

Diesen Schritt habe ich pro Wagen rund fünf mal wiederholt. Grund: Die erwähnten Richtfedern sprangen x-mal, beim zusammenklipsen der Kunststoffbauteile, heraus. Also alles wieder zurück, Richtfedern suchen, einlegen, Kupplung einspannen, Gehäuse draufklipsen.

Fazit

OK, es muss nicht gelötet werden. Das ist der Vorteil. Aber es muss mit viel Geduld aufgebracht werden. Optisch sieht man natürlich die Klammern im Wageninnenraum was etwas stört. Aber am Ende zählt das Resultat. Der GOPEX erstrahlt voll beleuchtet. Ob diese LED tatsächlich “warmweiss” sind, darüber lässt sich streiten. Ich behaupte: Nein.

PS: Die beiden Bpm im Refit-Design (Kato 23008) hatten schon von Haus aus einen Innenbeleuchtung. In warmweiss!

Update Fahrzeugsammlung

In den letzten Monaten gab es bei der Fahrzeugsammlung einige Neuzugänge.

SBB RBe-Pendelzug NPZ-Look

PIKO hat unter dem Motto “Die schweren Pendelzüge der Schweiz” eine Reihe von neuen Fahrzeugen herausgebracht. Diese Pendelzüge mit einem Triebwagen der Baureihe RBe 4/4 besitzen grosse, beidseitige Führerstände und Stirntüren sowie eine Vielfachsteuerung zur Kombination mit Steuerwagen. Diese wurden zwischen 1963 und 1966 geliefert. Im gleichen Zeitraum wurden auch jeweils EW I und EW II Steuerwagen zur Bildung von schweren Pendelzügen ausgeliefert. Die Fahrzeuge waren im typischen Grün der SBB lackiert. Erst nachdem ausreichend Lokomotiven der Re 4/4 II zur Verfügung standen, übernahmen die markanten Triebwagen ihren Dienst im eigentlich vorgesehenen Regionalpendelverkehr wo sie modernisiert und für den S-Bahn-Betrieb optimiert wurden. Ende 2014 endete bei den SBB der Einsatz.

BLS Autozug

Die BLS-Autozüge, welche noch immer am Lötschberg im Einstatz stehen, gab es schon früh als Modell und wurden im Laufe der Zeit überarbeitet und/oder neu aufgelegt. In meiner Sammlung habe ich die Autoverladewagen in der Neuauflage von Hobbytrain gekauft (siehe Pimp my BLS Autoverladewagen-Zug). Primär weil ich eine BLS Ae 8/8 in der Sammlung hatte, welche nur abgestellt war. Die Ae 8/8 wurde zwar im Regelbetrieb nicht doe die Züge gespannt. Aber auf meiner Anlage passt das gut, da die Adhäsion besser ist und der lange Zug dadurch schöner fährt.

UIC-Eurocity

Zu diesem Zug bin ich gekommen, da ich eine Re 4/4 IV hatte aber keinen passenden Wagen dazu. Diese Lokomotiven waren Prototypen und es wurden nur vier Stück produziert. Umso schwieriger ist es einen passenden Einsatz zu finden. Nach einiger Recherche wurde ich fündig im Einsatz mit dem EC/IC Bavaria von Zürich nach München oder als IC im Verkehr mit Italien. Zum Einsatz kamen bei beiden Zügen die orangen UIC/RIC-Wagen. So konnte ich die entsprechenden Wagen beschaffen und einen UIC-Eurocity bilden.

Schienenbus

Während eines Berlin-Aufenthaltes hatte ich Gelegenheit ein Modellbahngeschäft zu besuchen. Dort habe ich in der Occasions-Abteilung eine Schienenbus-Garnitur zu einem fairen Preis entdeckt. Der Schienenbus ist ein orginelles Gefährt, passt aber thematisch nicht auf meine Anlage. Trotzdem habe ich noch ein kurzes Abstellgleis gefunden und ihn bei mir beheimatet.

Swiss Express

Der umgangsprachlich als “Cremschnitte” bekannte Zugsgattung “Swiss Express” hatte es mir nie wirklich angetan. Selbst bin ich schon mit dem Zug gefahren und fand leider nie gefallen daran. Trotzdem gehört eine solche Komposition in die Sammlung da sie jahrzentelang das Bild der SBB prägten und noch heute, in anderer Lackierung und modernisiert, bei der BLS im Einsatz stehen. So habe ich Dank Gutscheinen auf einen runden Geburtstag mir einen Swiss Express besorgen können.

Reinigungszug verstärkt

Saubere Schienen sind essentiell für die Modelleisenbahn. Es gibt sehr unterschiedliche Strategien, Techniken und Hilfsmittel. Auf meiner Modelleisenbahn hat sich folgendes bewährt:

  • Mit dem Reinigungszug die Strecke regelmässig abfahren
  • Die Räder der Loks regelmässig mit Alkohol aus der Apotheke reinigen (inkl. Haftreifen)
  • Haftreifen älterer Loks ersetzen

Mein Reinigungszug bestand bisher aus einer SBB Am 4/4 Diesellokomotive sowie dem Gleisstaubsauger- und Schienenschleifwagen der Firma LUX-Modellbau.

Wegen der nicht teils unherblichen Steigungen auf meiner Anlage und der Gleisharve im Abstellbereich hatte der Reinigungszug jedoch von Anfang an etwas Mühe diese Hindernisse zu überwinden. An den Steigungen vermochte die Lok die beiden Wagen kaum ziehen, ebenso wenig über die Weichen der Gleisharven. Da fehlte es offenbar an Haftung.

Haftung? Also habe ich neue Haftreifen bestellt. Leider hatte die Aktion nur mässigen Erfolg. Bei verschiedenen Gleichgesinnten habe ich gelesen, dass eine zweite Lok zu guten Ergebnissen geführt hat. Da meine Lok allerdings nicht neueren Datums ist (sie wurde im Zeitraum von 1998 bis 1991 vertrieben) fand ich nur mit etwas Glück, ein weiteres Exemplar.

Wichtig bei der zweiten Lok ist, dass es das gleiche Modell ist, wie die erste Lok. Nur so kann sichergestellt werden, dass Fahrverhalten und Antrieb (mehr oder weniger) übereinstimmen.

Dank der zweiten Lok fährt der Zug nun wirklich schön, lässt sich gut steuern und kann auch die erwähnten Steigungen und Gleisharven ohne Probleme bewältigen.

Seilbahn-Nostalgie

Ich bin ein Kind der 1980er-Jahre. Damals hatte ich eine Lehmann-Seilbahn die im Garten des Ferienhauses der Grosseltern ihren Platz fand. Vierzig Jahre später bin ich gedanklich wieder in der Vergangenheit gelandet und dachte, so eine Seilbahn muss ich nochmals haben. Nur der Nostalgie wegen.

Die Spielzeug-Seilbahnen im Massstab 1:22,5 von Lehmann waren früher sehr bekannt. Fir Firma ist auch auch in Modelleisenbahnerkreisen bestens bekannt als Herstellerin der Lehmann-Gross-Bahn (LGB).

So habe ich auf einem Online-Markplatz ein gut erhaltenes Exemplar der Lehmann Rigi Duo erwerben können und, mangels Garten, im Keller aufgebaut.

Ein paar Impressionen:

Weitere Informationen zu Modellseilbahnen gibt es unter folgendem Link: http://www.seilbahn-nostalgie.ch/modell.html

Zu Gast: MOB-Zug in Spur Nm

Die Schweizer Firma Lemaco hat Ender der 1980er-Jahre vier Zugsets der Montreux-Berner Oberland-Bahn (MOB) in Spur Nm herausgebracht. Eines dieser Sets hat den Weg zu mir gefunden und gerne möchte an dieser Stelle ein paar Aufnahmen davon zeigen.

Komponenten

Es handelt sich um das Set mit der Artikel-Nummer Nm-001/4 bestehend aus folgenden Komponenten:

Lokomotive GDe 4/4 6004 “Interlaken”

Panoramawagen 1. Klasse As 111

Panoramawagen 2. Klasse Bs 220

Panorama-Barwagen 2. Klasse Ars 115

Verpackung

Das Set beinhaltet nebst der Lokomotive und den Wagen auch noch Informationen zum Vorbild in Deutsch und Französisch.

Da es sich um Spur Nm-Modelle für 6.5 mm-Gleise handelt, konnte ich den Zug nicht auf meiner Spur N-Anlage mit 9 mm-Gleisen fahren lassen. So habe ich für erste Fahrversuche und Aufnahmen ein Dreischienengleis erstellt.

Videos

Später habe ich mir dann einen Spur Z-Kreis von Kato gegönnt, damit ich wirklich eine Runde fahren konnte. Nachfolgend ein paar Videoaufnahmen.

Fazit

Ein wunderschönes Modell mit sehr guten Fahreigenschaften. Allerdings durch die Spur Nm nur bedingt einsetzbar. Für mich ist das Set jedoch eher ein Vitrinen- oder Sammler-Modell und ingesamt weniger für den “täglichen” Einsatz geeignet.

Gleisgeometrie optimiert

In der Abstellanlage “100” habe ich die Gleisgeometrie der Gleisharfe optimiert. Ziele der Optimierung:

  • den “Knick” in der Schleife zu eliminieren
  • bei den Abstellgleisen noch ein paar “Meter” rauszuholen
  • das Gleisbild “passend” zu machen

Vergleich

Vor der Optimierung

Nach der Optimierung

Die kleinen Details

Corona-Zeiten sei Dank, hat man plötzlich Zeit für Dinge die lange liegengeblieben sind. So konnte ich auch auf der Modelleisenbahnanlage ein paar Details ergänzen, die ich schon ewig auf meiner Taskliste hatte.

Plexiglas-Schutz

In Corona-Zeiten ist Plexiglas nicht nur als Pandemie-Schutz gefragt. Nein, auch auf der Modelleisenbahnanlage kann Plexiglas ganz nützlich sein. Zum Beispiel zum Absichern gefährlicher Stellen, an denen ein Zug in die Tiefe stürzen könnte, würde er entgleisen.

Ausgemessen, bestellt, montiert. Einer meiner neuen Plexiglas-Schutzfenster:

An dieser Stelle mit Klettband befestigt, damit man den Schutz bei Bedarf auch entfernen kann, sollte tatsächlich mal etwas entgleist sein.

Solarzellen

In einem Dorf in welchem es kürzlich hiess, “Es werde Licht” dürfen natürlich auch Solarzellen nicht fehlen. Faller bietet mit seinen Solarzellen (Artikel-Nr. 272916) ein passendes Zubehör an. Auf zwei meiner Häuser sind nun Solarpanels montiert:

Am Bahnhof

Am Bahnhof gab es zum einen mehr Fahrgäste die auf den Zug warten…

… zum anderen, gerade weil es mehr Fahrgäste gibt, mussten auch entsprechende Hinweisschilder montiert werden. Schliesslich steht eine Fussgängerüberführung zur Verfügung, da soll man nicht die Gleise direkt überqueren.

Pimp my BLS Autoverladewagen-Zug

Der Hersteller Hobbytrain hat 2017 den BLS Autoverladewagen im 8er Set als Ganzzug neu herausgebracht (Artikel-Nr. H23941). Es ist eine Neuauflage eines alten Klassikers aus den 1980er Jahren und die neuen Modelle wurden, gemäss Hersteller, aus den alten Formen gespritzt.

Ohne zu wissen, welche Probleme dieser Zug im Fahrbetrieb haben wird, habe ich mir – mit 22% Rabatt – den Zug bei einem der Händler meines Vertrauens bestellt, da ich noch eine BLS Ae 8/8 unbenutzt abgestellt hatte. Dieser Lok würde einigermassen gut zum Zug passen.

Probleme

Nach dem Auspacken und Aufstellen wurden die Mängel schnell sichtbar:

  • Die Wagen liessen sich nur schwer kuppeln da die Kupplungen nicht gerade ausgerichtet sind. Auf Grund der Mini-Kupplungen ist das aber essenziell.
  • Die Wagen liessen sich fast gar nicht mit den Übergangsblechen zusammenschieben, da das Übergangsblech des einen Wagen nicht über den Schweller des anderen Wagen geschoben werden konnte.
  • Die Drehgestelle einzelner Wagen hatten seitlich fast gar kein Spiel, sodass der Wagen selbst in einer leichten Kurve entgleiste.

Auch sind die Wagen eher in einer minderen Qualität produziert worden, was vermutlich mit den alten Formen zusammenhängt die für die Profuktion verwendet wurden.

Diese Probleme sind allerdings ist der Modellbahnwelt bekannt, wenn man etwas recherchiert. So folgte auf die ernüchternede Feststellungen, dass der Zug Probleme hat die ernüchternen Bestätigung, dass ich damit nicht der Einzige bin und auf eine Anfrage an den Hersteller erhielt ich folgende ernüchternde Antwort:

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass die von Ihnen beschriebenen Fehler in der Tat eing großes Problem bei den Sets darstellen. Wir haben einige Sets zurück erhalten. Allerdings sind wir nicht in der Lage die die Sets zu reparieren. Da die Modelle aus relativ alten Formen gespritzt wurden, ist es wohl zum Ende der Produktion zu einer mangelhaften Produktionsqualität gekommen. Eine Reklamation beim Hersteller in Spanien ist leider auch nicht mehr möglich, da es die Firma in der Zwischenzeit nicht mehr gibt.


Wolfgang Lemke GmbH

Ich hätte das Set zurückgeben können, das wollte ich aber nicht. Der Zug ist eigentlich ein Hingucker. In einigen Modellbahnforen wurden mögliche Lösungen diskutiert und auch von einzelnen Besitzern entsprechend umgesetzt:

  • Kupplungen: Kupplungsfedern gegen feinere mit weniger Zugkraft austauschen oder durch Kurzkupplungen austauschen
  • Übergangsbleche: Auf Übergangsbleche verzichten oder diese kürzen
  • Drehgestelle: Prüfen ob die Wagenböden richtig montiert sind, damit die Drehgestelle genügend Spiel haben

So beschloss ich die Mängel selbst in die Hand zu nehmen. Ich habe mich dann in meinem Lager umgeschaut ob ich solche Kurzkupplungen habe und welche gefunden: Fleischmann PROFI Steckkupplung 9545 So habe ich meinen Umbau begonnen und dem Autoverladewagenzug “gepimpt.”

Vergleiche

Kupplungen

Wie man auf den Bilder schön sieht, passt die Fleischmann-Kupplung perfekt in den vorhandenen Kupplungsschacht. Die Feder wird nicht mehr benötigt. Die Schachtabdeckung kann problemlos wieder aufgesteckt werden. Das Austauschen ein Kinderspiel.

In der seitlichen Aufnahme wird ersichtlich, dass die Fleischmann-Kupplung im Original zwei herausragende Stifte hat, welche bei diesen Wagen quasi auf der Oberkante des Schienenkopfes enden. Das hat beim Befahren der Weichen zu Problemen geführt. Deshalb habe ich mich entschieden, diese Stifte mit der Unterkante der Kupplung bündig mit einem Bastelmesser abzutrennen.

Einziger Nachteil: Die obere Kupplungshälfte kann dadurch beim Kippen oder Drehen der Wagen herausfallen. Da aber der Zug bei mir immer auf Schienen steht, ist das kein Problem.

Übergangsbleche

Da die Fleischmann-Kupplungen etwas länger sind, wird der Wagenabstand dementsprechend auch etwas länger. Ich persönlich finde den längeren Abstand aber vertretbar, wenn man dadurch die Übergangsbleche weder weglassen, noch verbiegen noch kürzen muss. Problem gelöst.

Drehgestelle

Hier hilft tatsächlich der beschriebene Ansatz, die Wagenböden zurecht zu rücken: Satt und bündig in den Kunststoffrahmen drücken damit der Wagenboden schön aufliegt. Danach lassen sich die Drehgestelle wunderbar “drehen”.

Ein Problem bleibt aber: Der Pressring der das Drehgestell auf dem Drehzapfen hält, kann sich bei einigen Drehgestellen – leicht lösen. Hier habe ich – ausser vielleicht ein Tropfen Sekundenkleber – noch keine Lösung.

Fazit

Danke der Ideen findiger Modellbahnkollegen konnte ich auch meinen Zug auch brauchbar machen. Und seither fährt der Zug problemlos seine Runden!

Ein Fotoshooting ensteht

Für die Aufnahmen der Züge welche ich für die Fahrzeugsammlung verwende, braucht es nicht viel. Ein Train-Safe (https://train-safe.ch), eine Holzlatte (Kantbrett) und etwas Platz.

Da ich auf meiner Anlage keine Strecke habe auf der ich einen Zug komplett fotografieren kann, fahre ich die Züge jeweils in den Train-Safe und dann auf die mit Schienen belegte Holzlatte auf einer Ablage zum Fotoshooting.

Der Train-Safe-Anschluss ist in die bestehende Abstellanlage integriert.

Die Schritte im Detail

Schritt 1: Mit dem Zug rückwärts in den Train-Safe fahren

Schritt 2: Den Train-Safe nehmen und die Ablage für das Fotoshooting auf den Train-Safe-Anschluss auf der Holzlatte stellen.

Schritt 3: Mit dem Zug aus dem Train-Safe fahren.

Schritt 4: Sobald der Zug auf derm “Fotoshooting-Gleis” angekommen ist, Train-Safe entfernen.

Nun kann der Zug fotografiert werden!

Train-Safe-Anschluss

Der Train-Safe-Anschluss hier im Detail:

Damit der Zug natürlich aus dem Train-Safe gefahren werden kann, braucht es am “Fotoshooting-Gleis” auch einen entsprechenden Stromanschluss:

So können die Züge jeweils gefahrenlos von der Anlage zum Fotoshooting-Platz und wieder zurück transportiert werden, ohne die Züge auseinanderzunehmen und jeden Wagen einzeln hin- und her zu bringen.

Das Original UNITRAM ist zurück!

Zu Beginn meiner Modelleisenbahn-Anlage hatte ich mir als erste Strassenbahn ein PORTRAM von Kato für das UNITRAM Strassenbahn-System gekauft. Zu Beginn wusste ich allerdings auch noch nicht, dass man ein 12 V-Fahrzeug nicht mit 14 V betreiben sollte. Was damit endete, dass das Fahrzeug zurück zum Hersteller ging und nie mehr zurück kam. Das war zu Beginn der Zeit, als Kato nicht wusste wie es mit dem UNITRAM-System weitergeht. So erhielt ich das Geld zurück (zum Glück!).

Kato hat bis heute keine Pläne vorgelegt, wie es mit dem UNITRAM weitergeht. Die Strassenbahn-Modelle PORTRAM und CENTRAM sind längst ausverkauft und in Europa kaum mehr erhältlich. Dank unnachgiebiger Suche gelang es mir ein Exemplar bei einem deutschen Händler aufzutreiber. Bestellt, bezahlt geliefert.

Das Modell gab es in fünf Farbvarianten. Rot/Weiss, Violett/Weiss, Blau/Weiss, Gelb/Weiss und Grün/Weiss. Ich habe hier das Modell 14801-5.

Strassenbahn-Flotte

Dieses Modell ergänzt die bestehenden Strassenbahn-Fahrzeuge in meiner Sammlung sehr gut. Allerdings ist zu beachten, dass das Fahrzeug auf Grund seiner Radsatzes nur auf UNITRAM und UNITRACK von Kato fährt. Auf konventionellen Fleischmann-Gleisen kommt es zu Entgleisungen bei den Weichen.

Ein Fahrzeug schafft es allerdings nicht auf den UNITRAM-Gleisabschnitt, das dieses Modell hier auf den Weichen entgleist. So bleibt der Düwag GT6 der Vestischen Strassenbahn auf dem ursprünglichen Teil der Anlage und wartet hinter dem Bahnhof “St. Josef” auf seine Fahrgäste:

Vorbild

Das Vorbild dieses PORTRAM-Fahrzeuges ist übrigens die Toyama Light Rail. Dort sind diese Fahrzeuge in den genannten Farben so im Einsatz. Auf diesemm Bild sieht man das Vorbild im Linienainsatz:

Copyright: Toshinori baba / CC BY-SA